murderish good music​.​.​.

by The Murder Of Amus Ames

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about

CD-Kritik im Östereichischen Magazin "Concerto"
Ausgabe 6/10
*****
An Selbstbewusstsein fehlt es dem Schweizer Saxophonisten Florian Egli nicht, nennt er seine neue Einspielung doch „Murderish Good Music...“. Oder war da nicht irgendwo ein kleines Augenzwinkern, ein grosses Mass an Selbstironie und ein kleiner Flirt mit dem grossen internationalen Musikbusiness? Musik behandelt nicht nur Schönheit und Wohlklang, sondern vor allem das Ungewisse, das Geheimnisvolle, das Egli mit seinem Trio The Murder Of Amus Ames (mit dem Bassisten, Bassgitarristen Claude Meier und dem Drummer Andreas Wettstein) und Christoph Grab/ts (auf vier Tracks) zu ergründen versucht. Da geht es nicht darum, die Virtuosität in den Vordergrund zu rücken, sondern mit expressiv-scharfen Schnitten das Feuer ihrer Energie-Vulkane zu schüren ebenso wie mit feinen Melodielinien sensible Klangbilder zu zeichnen. Platz geben und Platz schaffen, das zeugt von gegenseitigem künstlerischem Respekt, die drei Teamplayer mit ihrem einfühlsam fordernden Gast zeigen viele musikalische Blickwinkel, wo sie in einem Gesamtprogramm Sinn machen, und lassen die Hörzeit im Flug vergehen und REPLAY drücken... Wirklich Murderish.... tHO

Artikel in der NZZ, 16.Januar 2011

Ganz Schön frech
Mit übertriebenen Selbstzweifeln ist dieser junge Mann wahrhaftig nicht geschlagen: Der 1982 im Schaffhausischen geborene Sopran- und Altsaxophonist Florian Egli gehört zum Typ “Hurra, da bin ich!“.
„Murderish Good Music“ verspricht er auf der Début-CD seiner Formation „The Murder Of Amus Ames“. Der Tausendsassa hat Goethes Wort, nach dem nur die Lumpen bescheiden sind, offenbar vollkommen verinnerlicht; und er hält, was er verspricht. Der junge Musiker, der an der Hochschule der Künste bei Christoph Grab und Reto Suhner studierte und seit 2007 im Lucerne Jazz Orchestra mitwirkt, hat tatsächlich etwas zu sagen. Mit Claude Meier am Bass und Andreas Wettstein am Schlagzeug entfaltet er eine intensive, rhythmisch wie melodisch überzeugende ausdruckskunst. Das Trio vertraut ganz auf seine Eigenkompositionen. Auf vier von neun Stücken wirkt Christoph Grab mit, seit Jahren einer der besten Saxophonisten des Landes. Die Band swingt und groovt, in jedem Augenblick geht sie an ihre Grenzen. In den nächsten Monaten ist sie auf Schweizer Tournee; man sollte sie nicht verpassen! Die Daten finden sich auf www.florianegli.ch. Wir sagen es ja immer: Der Jazz lebt! Hier liegt ein weiterer Beweis vor. (pap.)

credits

released September 2, 2010

Florian Egli (as, ss)
Claude Meier (b)
Andi Wettstein (dr)

Guest: Christoph Grab (ts)

tags

tags: jazz Zürich

license

all rights reserved

about

Florian Egli Zürich, Switzerland

„Egli weiss genau, was er mit seinem Saxophon will.“
Tages Anzeiger, 12.September 2012 (Christoph Merki)

“Florian Egli hat tatsächlich etwas zu sagen.”
NZZ, 16.Januar 2011 (Manfred Papst)

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